Halbzeit auf Weltreise: Interview mit uns selbst

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Sechs Monate sind wir bereits auf Weltreise. Knapp sechs Monate bleiben uns noch. Ob wir die ganzen Eindrücke überhaupt verarbeiten können? Wie Social Media unsere Reise verändert hat und wie es wirklich ist 24/7 als Paar unterwegs zu sein? Ein Interview mit uns selbst. Offen und ehrlich. Nimm dir etwas Zeit. Wir haben dir einiges zu sagen.

Wir tun jetzt mal so als wäre heute der 1. November 2018. Denn das heißt Halbzeit unserer Weltreise. Okay, das ist mittlerweile bereits zwei Monate her, doch wir wollten unsere Blogs und Vlogs chronologisch erscheinen lassen, deshalb die Verspätung.

Also …

Heute, an diesem wunderschönen 1. November – es ist ein Donnerstag – liegen wir in unseren Hängematten vor unserem Zimmer in Arugam Bay, Sri Lanka. Wir haben uns für zwei Wochen in ein Strandhäuschen eingemietet. Es hätte perfekter nicht sein können. Der Blick von unserem Balkon direkt aufs Meer. Der Himmel ist etwas bewölkt. Die Wellen brechen regelmäßig am Strand, der direkt – also wirklich direkt – am Häuschen grenzt. Jeden Morgen springen wir vor dem Frühstück ins Meer und lassen uns treiben. Tauchen unter den Wellen hindurch. Spüren den Sand zwischen unseren Zehen. Die Strömung an unserer Haut.

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Einfach ein Traum. Unser Strandhäuschen in Arugam Bay.

Hier in Arugam Bay, einem beliebten Surfhotspot, ist es ruhig. Es ist Nebensaison. Perfekt um die Seele baumeln zu lassen, zwei Wochen mal nichts zu tun, außer in unseren Hängematten vor unserem Zimmer zu liegen, Vlogs zu schneiden und Blogbeiträge zu schreiben. Und perfekt, um die letzten sechs Monate Revue passieren zu lassen.


EIN INTERVIEW MIT UNS SELBST

DIE FRAGEN
Wie ist es, nach sechs Monaten immer noch auf Weltreise zu sein?| Was war euer Highlight bisher? | Und in den anderen Ländern? | Könnt ihr überhaupt alles verarbeiten, was ihr erlebt? | Habt ihr eure Pläne umgeschmissen oder ist alles so verlaufen, wie ihr es vor der Reise geplant habt? | Das klingt ja alles zu perfekt, um wahr zu sein. Hattet ihr auch schlechte Erfahrungen? | Hat sich eure Art und Weise zu reisen durch Social Media verändert? | Wie ist es, 24/7 als Paar aufeinander zu hängen?


WIE IST ES, NACH SECHS MONATEN IMMER NOCH AUF WELTREISE ZU SEIN?


👱🏻‍♂️ ER ANTWORTET:  180 Tage sind vergangen. Sehr schnell sogar. Unfassbar! Wir sind aktuell im sechsten Land unserer Reise. Und ganz ehrlich?! Ich hab immer noch Bock auf mehr! Es hat am ersten Tag Bock gemacht und es wird auch Bock machen, wenn wir unsere mega geile Airbnb-Wohnung direkt am Strand und Meer verlassen werden. Wobei mir hier die zwei Wochen sicherlich nicht ausreichen und mir graut es schon davor, die Backpacks nach zwei Wochen Strand und nuex tun wieder zu packen, wieder weiter zu planen und mich mit neuen Herausforderungen auseinandersetzen zu müssen. 

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Das ist ein Leben! Da fällt das Weiterziehen schwer …

Der erste Schritt wird nicht einfach sein, aber: Das Reisen, das Neue entdecken, die neuen Unbekannten lösen, neue Menschen und Kulturen kennenlernen; das macht weiterhin Spaß! Jedoch musste ich auch feststellen, dass man eine einjährige Weltreise nicht nur durchpowern kann. Auch ich, als jemand, der sich als Person mit vielen Hummeln im Arsch bezeichnen würde (Anke kann das sicherlich bestätigen), braucht nach gewisser Zeit einen ruhigen Spot bzw. längere Zeiträume in einem Ort, wie diesem hier. Nicht ständig von A nach B reisen, die Rucksäcke jeden zweiten oder dritten Tag packen, Tuk Tuks verhandeln, immer wieder die nächsten Tage neu planen und organisieren (schließlich will man irgendwie doch nichts „verpassen“). Mir ist bewusst geworden, dass man auf so einer Reise einfach das Leben auch Leben sein lassen muss. 

Egal, um die Frage jetzt in einem Satz zu beantworten: Ich würde nach 180 Tagen reisen behaupten, dass mir das eine Jahr definitiv nicht ausreichen wird (Ja, ja, Jammern auf einem hohem Niveau (lacht)). Für mich steht auch fest, dass ich nach dieser Reise auch danach viel reisen werde, denn ich hatte noch nie so viele Träume wie jetzt!

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Ein Traum von mir ist bereits wahr geworden: Eines Tages auf der Chinesischen Mauer stehen!

👧🏻 SIE ANTWORTET:  Ich war ja schon zweimal länger aus Deutschland raus. Damals bin ich noch viel alleine gereist. Einmal nach dem Abi für neun Monate durch Neuseeland und später war ich für ein Auslandssemester auf Gran Canaria. Das „von Zuhause weg sein“ kenne ich also schon. Aber eine Weltreise, so wie wir sie machen, ist nochmal ganz anders und auch komplett neu für mich. Damals hatte ich extrem viel Zeit, um ein Land bzw. eine Insel zu erkunden. Jetzt limitieren wir unsere Zeit auf „nur“ ein bis maximal zwei Monate in einem Land, um die Zeit voll auszunutzen und um möglichst viel rumzukommen. Ja, ich weiß „nur“ 😃. Man beginnt in anderen Dimensionen zu denken und es ist so schön, das tun zu können!

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30 Tage lang durch Russland reisen und die Landschaft aus der Transmongolischen Eisenbahn heraus beobachten. Der absolute Luxus, so viel Zeit dafür zu haben!

Selbst diese Zeit reicht in den Länder nicht aus und vor allem am Anfang haben wir sehr oft die Orte gewechselt, um möglichst viel zu sehen, was vor allem mir nach einer Weile ganz schön an die Substanz ging. Doch auch ich kann einfach nicht genug bekommen, von dieser Reise und von neuen Ländern! Anstrengend gehört für uns auch einfach dazu, denn vor allem dann haben wir das Gefühl, besonders aufregende Dinge zu erleben. Während unseres Jahres dürfen – aber auch müssen wir – uns immer wieder auf neue Kulturen und Eindrücke, andere Klimaverhältnisse, andere Mentalitäten, andere Transportsysteme und anderes Essen einstellen, wobei Letzteres nicht immer leicht für den Magen ist. Ja, auch das muss mal erwähnt werden. 

Und wenn es dann doch mal zu viel wird, können wir uns immer einen ruhigen Ort wie diesen suchen und ein wenig durchatmen und verschnaufen. Aber genau das ist der Luxus, wenn man eben länger reist. Zurück zu den drei Wochen Jahresurlaub zurückzukehren, wird glaube ich das härteste, was ein neuer Job in Deutschland mit sich bringen wird 😅.

Dadurch, dass wir so viele verschiedene Länder bereits bereist haben (6), vergingen die letzten sechs Monate einerseits so schnell und andererseits haben wir schon so viel erlebt! Dadurch fühlt sich die Reise gleichzeitig lang und kurz an. Vielleicht sollte die Frage lauten: Wie ist es erst sechs Monate auf Weltreise zu sein 😃?

P.S. Und ich kann bestätigen, Przemek hat viele Hummeln im Hintern 😃.

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Schon sitzen wir in einem anderen Zug … 5 1/2 Monate nach unserer ersten Fahrt mit der Transmongolischen Eisenbahn. Statt durch Russland fahren wir durch Sri Lanka. Wo ist die Zeit bloß hin?

WAS WAR EUER HIGHLIGHT BISHER?


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Der Moment, als wir endlich die Schlüssel unseres Tuk Tuks in den Händen hielten und das Abenteuer starten konnte!

👧🏻👱🏻‍♂️ Definitiv unser zweiwöchiger Tuk Tuk-Roadtrip! Da sind wir uns einig! Wir hatten so viel Spaß, waren so frei, konnten hinfahren, wohin wir wollten, haben uns verfahren, haben so viel gelacht, sind auf den letzten Tropfen Benzin gerade noch ans Ziel gekommen. Wir haben wilde Elefanten gesehen, sind Tuk Tuk-Kolonne gefahren, haben erstaunte Blicke der Sri Lanker geerntet und wurden von der Polizei kontrolliert und das ist nur das, was uns im allersten Moment einfällt. Es war herrlich! 

Diese Flexibilität hatten wir sonst auf unserer Reise nicht und waren immer auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis angewiesen. Auch unser Gepäck war immer gut verstaut und wir mussten es nicht tragen, was echt Luxus war!

Wir glauben, vor allem in unseren 🎥 VLOGS aus dieser Zeit sieht man, wie sehr wir unser Tuki Tuk Tuk gefeiert haben! Im 📖 BLOG: Ein Traum wird wahr – wir fahren selbst Tuk Tuk erfährst du übrigens, wie wir überhaupt auf diese Idee gekommen sind.


UND IN DEN ANDEREN LÄNDERN?


👧🏻👱🏻‍♂️ Als wir anfingen unsere Antworten darauf zu tippen, wurden die Texte immer länger und länger. Wir haben so viel mitgenommen und gelernt, so viel gesehen und erlebt, dass wir uns einfach nicht kurz fassen konnten.

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Nur so viel: Ein Highlight war auf jeden Fall Przemeks Schafe-Fangen auf einer Yak-Farm in der Mongolei.

Und wir merkten, dass wir eigentlich alles schon einmal in unseren Zusammenfassungen formuliert haben, die wir nach jedem Land schreiben. Hier also alle Antworten auf die Frage:

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ZUSAMMENFASSUNG: UNSERE ANTWORTEN AUF DIESE FRAGE FÜR
DIE TRANSMONGOLISCHEN EISENBAHN | CHINA | INDONESIEN | VIETNAM |SRI LANKA | INDIEN


KÖNNT IHR ÜBERHAUPT ALLES VERARBEITEN, WAS IHR ERLEBT?


👧🏻👱🏻‍♂️ Ganz klar: Nein! Manchmal dauert es Tage, machmal dauert es Wochen, manchmal dauert es so lange, bis wir anfangen den Vlog zu editieren und ansatzweise zu realisieren, dass wir wirklich dort vor Ort waren und das gesehen haben, was wir gesehen haben. Seit Indonesien, als wir große Probleme hatten zu raffen, dass wir grade tatsächlich am Strand und am traumhaften Meer sind, rufen wir uns selbst immer mal wieder auf, aktiv zu realisieren wo wir gerade sind. Dann tippt der eine den anderen an und sagt: „Mach die Kamera mal aus, schau dir genau an, was du vor dir siehst, atme tief durch und mach dir bewusst, wo wir gerade stehen! Krass oder? Wir sind wirklich hier!“

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Es ist als wäre es erst gestern gewesen. Sobald wir an unseren Strandurlaub in Indonesien denken, erinnern wir uns wieder an das Gefühl, irgendwie nicht wirklich hier zu sein … das sollte uns so extrem nicht nochmal passieren.

Aber auch das hilft nicht immer. Wir denken, dass das zum Langzeitreisen dazu gehört, dass man (leider) abstumpft. Der Kopf ist noch vollgestopft mit den vorherigen Eindrücken und wir haben keine Zeit, sie so richtig sacken zu lassen. Deswegen sind wir so froh, dass wir genau diese Eindrücke mit unserer Kamera festhalten.

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Auch wenn wir uns wünschen würden, dass es nicht so wäre: Manchmal braucht es den Blick durch die Linse, um irgendwann zu realisieren, was da passiert ist .. doch dazu gleich mehr.

HABT IHR EURE REISEPLÄNE UMGESCHMISSEN ODER IST ALLES SO VERLAUFEN, WIE IHR ES VOR EURER REISE GEPLANT HABT?


👧🏻👱🏻‍♂️ Unser ursprünglicher Plan war es, sechs Monate in Asien zu bleiben und knapp sechs Monate durch Süd- und Mittelamerika zu reisen. Zwei Monate, bevor wir dann Asien planmäßig verlassen wollten, das war im August in Vietnam, haben wir aber gemerkt, dass es uns länger auf diesem Kontinent hält. Hier fühlen wir uns wohl und sicher, ganz anders als die meiste Zeit während unseres Urlaubs 2017 in Ecuador.

Eine zweite große Planänderung war, dass wir doch nicht nach Nepal fliegen werden. Dort wollten wir eigentlich Przemeks Traum wahr werden lassen und zum Base Camp des Mount Everest wandern. Der Grund? Ernüchtert mussten wir nach einer erstmals richtigen Recherche feststellen, dass das nicht der richtige Zeitpunkt für diese große Herausforderung ist. Mittlerweile ist unser Fitness-Level bei Null. Keine guten Voraussetzungen also. Wir wollen dadurch nicht mehreren hundert bis tausende Euro in den Sand setzen, nur weil wir nicht fit genug sind. 

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Eines Tages lassen wir Przemeks Traum wahr werden! Doch noch nicht jetzt … Quelle: https://www.bookmundi.com/kathmandu/everest-base-camp-trek-ebc-trek-12-days-4282

Wir werfen also ab jetzt unsere Route über den Haufen, bleiben länger auf Sri Lanka, buchen unseren Flug nach Indien und danach in ein Land, das uns wieder weiter in den Osten führt: JAPAN! 

Und dann? Noch ist nichts fest geplant. Aber Lateinamerika wird es nicht mehr. 

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Ecuador 2017: Fünf Nächte habe wir im Amazonas übernachtet.  Das Highlight unseres ersten Südamerika-Urlaubs. Lateinamerika .. wir kommen wieder! Aber doch noch nicht so schnell wie gedacht.

DAS KLINGT ALLES ZU PERFEKT, UM WAHR ZU SEIN. HATTET IHR AUCH SCHLECHTE ERFAHRUNGEN?


👧🏻👱🏻‍♂️ Natürlich! Reisen ist nicht nur Sonnenschein, Strand und Meer. Es kostet auch Überwindung und viel Anpassungsfähigkeit, um so lange in den Ländern zu reisen, in denen wir unterwegs sind. Das ist anstrengend. Aber wir können sagen, dass wir bis jetzt echt Glück hatten!

Keine Flüge verpasst (immer noch rechtzeitig rennend angekommen), nur einen Zug nicht erwischt (aber das war auch eine relativ günstige Kurzstrecke), keine Unfälle, keine schlimmen Krankheiten, kein Diebstahl (nur fast – dazu gleich mehr). 

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Mit Bierchen am Flughafen in Shanghai. Stunden vor dem Abflug waren wir da und haben dann den Flieger doch fast verpasst … warum? Wir haben die Dauer des Security Checks und die Wege am Flughafen unterschätzt. Ach ja … und dann musste Przemek noch sein Taschenmesser abgegeben. Wir vermissen es immer noch!

Die Geschichte, als wir an unserem ersten Tag in Sri Lanka abgezockt wurden, kennt ihr ja schon 📖 BLOG: Karma ist eine Bitch. Das ist peinlich, ärgerlich, aber dadurch haben wir wieder einiges dazugelernt. 

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Dieser Typ hat uns an unserem ersten Tag in Sri Lanka erstmal so richtig abgezockt.

Nicht peinlich, sondern krass, ist die Geschichte aus Galle, ebenfalls Sri Lanka. Unsere schlechteste Erfahrung bisher auf der Weltreise: Am 26. September stieg nachts ein Mann durch das ganz leicht angelehntes Fenster in unser Zimmer. Er stand bereits in unserem Raum als Przemek aufwachte und den dunklen Schatten noch im Halbschlaf anschrie. Das erschreckte wiederum den Einbrecher, sodass er kehrt machte und wieder aus dem Fenster kletterte. Sobald Przemek sich wieder gefasst hatte, sprang er aus dem Bett und rannte ihm in Unterhose hinterher.  Erwischt hat er ihn nicht mehr. Schnell checkten wir, ob noch alles da war und wir hatten Glück. Seitdem sind wir beim Abschließen unseres Zimmers (Tür und Fenster) übervorsichtig. Wir sind einfach nur froh, dass er kein Messer oder ähnliches in der Hand hatte. Das hätte auch anders ausgehen können …

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Durch dieses Fenster hinter Przemek ist ein paar Tage nach der Aufnahme der Einbrecher durchgeklettert. Über einen großen Gemeinschaftsbalkon ist er geschlichen, bis zu uns … das letzte Zimmer.

HAT SICH EURE ART UND WEISE ZU REISEN DURCH SOCIAL MEDIA VERÄNDERT?


👧🏻👱🏻‍♂️ Klar. Videos müssen geschnitten und Blogbeiträge geschrieben werden. Dazu Fotos raussuchen und bearbeiten und Texte für Instagram überlegen. Zum Glück stehen wir beide voll dahinter und teilen uns die Aufgaben auf. Wir sind da beide sehr perfektionistisch und haben einen hohen Anspruch an uns selbst. Ehrlich gesagt sind wir auch etwas stolz darauf, wie sich unsere Vlogs seit Beginn der Reise und unser Schreibstil entwickelt haben.

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Hochkonzentriert bei der Arbeit. Am Besten noch mit einem Kaffee oder einem anderen leckeren Getränk neben dem Laptop. Das ist für uns Entspannung 😍

Die Arbeit beginnt aber natürlich bereits viel früher. Da wir sehr viel fotografieren und filmen, erleben wir viele erste Momente durch die Linse. Was uns jedoch überhaupt nicht stört, denn dadurch haben wir das Gefühl, uns mit einem Objekt oder mit einem Thema intensiver auseinander zu setzen. Da gehört für uns auch dazu, unsere ersten echten Reaktionen aufzunehmen, um unsere Gefühle 1:1 einzufangen. Vor allem das Vloggen, wo wir selbst vor der Kamera stehen, kostet jedoch teilweise viel Überwindung. Wenn wir mal keine Lust haben zu erklären, wenn wir uns versprechen oder unzufrieden sind mit der Aufnahme und noch einmal drehen müssen, das nervt manchmal. Oder vor allem in Situationen, wo wir uns nicht wohl fühlen, die Kamera super auffällig zu zeigen. Aber das sind dann die authentischen Momente und Erlebnisse.

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Mit unserem Tuk Tuk auf der Fähre – es war ein Highlight für uns und wir wollten dieses kleine Abenteuer unbedingt filmen. Wir vloggen, die anderen beobachten uns – dabei haben wir hier noch mit dem Handy gefilmt. Da hilft nur ignorieren und freuen.

Doch: Da geht Zeit drauf. Zeit, die wir manchmal lieber mit Lesen oder einfach nichts tun verbringen würden. Oder mit schlafen. Diese Freiheit im Kopf, die man eigentlich während einer Weltreise erwartet, gibt es bei uns in 99 % der Fälle nicht. „Wir müssen ja noch schneiden/schreiben/…“. Oft sitzen wir nach einem anstrengenden Tag am PC und haben eigentlich gerade null Lust. Przemek ist da ehrlich gesagt noch disziplinierter als Anke. Dann gibt es auch noch Momente, wo wir uns selbst wieder vor Augen führen müssen, dass wir gar nicht schneiden oder schreiben MÜSSEN. Dass wir nicht up-to-date sein MÜSSEN. Trotzdem … irgendwie wollen wir es ja auch. Aber das wird wohl auf dieser Reise nicht mehr passieren.

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In Trincomalee schneidet Przemek den Vlog über unsere Zugfahrt von Kandy nach Ella. Die lag zu dem Zeitpunkt bereits einen Monat zurück.

Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, dann würden wir uns über ein paar mehr Follower schon freuen 🙈. Wir schauen auf die Klickzahlen und denken: „Warum sind das nur so wenig? Sind wir so schlecht?“ Das sind die Momente, wo wir kurz innehalten müssen und uns wieder ins Gedächtnis rufen, WARUM wir das überhaupt tun. Das ist nicht unser Businessmodell! Wir bauen nichts auf! Verdienen damit kein Geld, wo es auf jeden Klick ankommt. Ob wir jetzt zurückkommen und 100 Abonnenten bei YouTube haben oder 1.000 macht überhaupt kein Unterschied.

Dann schütteln wir unsere Köpfe und wissen wieder: Die Videos sind vor allem für uns!! Auch für unsere Familien und Freunde und alle die sich dafür interessieren, aber hauptsächlich für uns.

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Bereits zur Halbzeit sind es 62 Videos! Es werden noch so viele folgen und wir freuen uns auf jedes einzelne!

Vor allem die Videos sind eine so unglaublich tolle und für uns extrem mitreißende Erinnerungs“hilfe“, die uns schnell wieder in den Moment katapultiert. Die Geschichten um die Bilder, die gezeigt werden, schwirren durch unsere Köpfe. Wir sind mit Sicherheit die, die unsere Videos am meisten anschauen. Dazu die Blogbeiträge, die sonst vergessene Details und Gedanken, die über die Vlogs nicht eingefangen werden können, festhalten. Auch hier lesen wir diese bestimmt bereits jetzt am regelmäßigsten. Was für ein Schatz unsere Texte und Vlogs sein werden in der Zukunft!!!!

Und Instagram? Könnten wir uns theoretisch schenken.. aber wie oft wir durch unsere Timeline scrollen und uns über unsere Fotos erfreuen! Unsere Weltreise auf einen Blick.

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Tauchen, wilde Orang Utans und unser Rollertrip am Lake Toba. Unsere Highlights aus Indonesien auf einen Blick.

Long story short: Es ist unglaublich viel Arbeit, der Kopf ist nie frei. Aber es macht Spaß – wir lieben es zu schneiden und zu schreiben! Und das Ergebnis ist für uns unbezahlbar!


WIE IST ES, 24/7 ALS PAAR AUFEINANDER ZU HÄNGEN?


👱🏻‍♂️ Wer uns nicht kennt: Wir sind nicht seit fünf Jahren verheiratet oder verlobt oder seit sieben Jahren zusammen und haben endlich mal beschlossen, gemeinsam auf eine Weltreise zu gehen. Im Gegenteil.

Wir haben bereits nach vier Monaten unseres Zusammenseins angefangen zu träumen: Gemeinsam auf Weltreise?! 2021? 2020? Oder warum eigentlich nicht noch früher. Irgendwie war ich mir nach vier Monaten ziemlich sicher, dass so eine lange Reise mit Anke gut funktionieren wird ( ja, rosa Brille und so 😜). Aber die Zeit danach hat es einfach nur bestätigt. Drei Monate nach unserer ersten Träumerei haben wir uns getraut, den ersten Schritt zu machen. Wir sind auf unsere Chefs zugegangen und haben gefragt, welche Möglichkeiten es im Unternehmen gibt, um eine einjährige Auszeit zu nehmen, bzw. wie die Chancen stehen, ein Sabbatjahr zu bekommen.

Davor waren wir noch nicht ein Mal gemeinsam im Urlaub und zusammen gewohnt, haben wir da „offiziell“ auch noch nicht. Nach der Anfrage bei unseren Chefs folgte unser erster Kurzurlaub nach Polen, Anke ist zu mir gezogen und wir reisten für drei Wochen durch Ecuador.

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Unser erster gemeinsamer Urlaub in Ecuador am Quilotoa Kratersee. Damals hatten wir schon unsere Chefs nach einem Sabbatjahr gefragt.

Auch wenn ich kein Freund davon bin, so schnell zusammenzuziehen, war es bei Anke anders. Sowohl während der Urlaubstage als auch im Alltag verstehen wir uns blendend und verbringen viel Zeit miteinander. Aber auch wenn wir vor unserer Reise bereits viel gemeinsam unternahmen, haben wir unsere Freiräume gehabt. Jeder hatte n anderen Job, der eine ging zum Sport, die andere ging essen, wir trafen uns mit Freunden oder fuhren zu unseren Familien. Im Alltag hängt man nicht 24/7 aufeinander. Auf einer Weltreise ist das schon mal anders. Und was soll ich sagen? Wir verstehen uns seit sechs Monaten 24/7 aufeinander hängend immer noch perfekt, sogar noch besser als vor der Reise. 

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Braunschweig, April 2018. Kurz vor unserem großen Abenteuer.

Aber natürlich haben wir ab und zu auch schlechte Zeiten. Also nicht mega schlecht, doch es kommt zum einen oder anderen Streit. Aber dat ist irgendwie normal. Du hängst immer aufeinander, manchmal nur in einem 7 qm großen Zimmer, bist vllt. von der Umgebung gestresst, bist übermüdet, oder hast einfach mal keinen Bock auf nichts, dann kommt es schon mal zum blöden Spruch oder anderen Streitverursachern… Aber dat ist normal. Dat hast du überall. Falls nicht, nenn mir mal das Geheimrezept 😉 

Aber wir lernen aus unseren Streits und stärken unsere Beziehung. In der Zeit lernen wir uns selber, aber auch unseren Partner, extrem gut kennen. Und oft haben wir das Gefühl, der Partner kennt dich besser als du dich selbst. Das kann auch anstrengend sein ^^.

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„Was ist denn?“ – „Ich hab nichts“ – „Doch, ich sehe das doch! Ich kenne dich!“ .. Okay, das ist jetzt ein Symbolfoto. Da bin ich nicht von Anke genervt, sondern von einer der mega lauten Lautsprecherdurchsagen im chinesischen Bus. Und das um 7 Uhr morgens!

Mich hätte aber viel, viel schlimmer treffen können, was meinen Reisebuddy angeht, aber definitiv nicht besser!! Bei uns gibt es so viele wundervolle Dinge, die das Reisen als Paar besonders schön und nicht zur Hölle machen 😄. Unsere Leidenschaften und unsere Reisestile sind sehr ähnlich und auch der Tagesrhythmus. Wir wollen ähnliche Sachen sehen und gleiche Abenteuer erleben. Und wenn der eine weniger Lust auf ein Abenteuer hat, macht er trotzdem mit. Für den anderen. Und am Ende ist er froh, dabei gewesen zu sein. Das ist ebenfalls das Schöne am gemeinsamen Reisen.

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Mh… so weit müssen wir noch laufen. Dank Przemek darf ich jetzt diese 7.000 Stufen hoch- und wieder runterlaufen. Okay … und es hat sich am Ende doch wieder mal gelohnt!!

Wir genießen die gemeinsame Zeit. Wir leben, reisen und lachen zusammen und amüsieren uns über uns selbst. Wir erleben gemeinsam tolle und verrückte Abenteuer, machen aber auch schlechte Erfahrungen und verarbeiten das Erlebte gemeinsam. Wir lernen gemeinsam dazu und wir lernen uns gegenseitig noch besser kennen. Da braucht es manchmal keine Worte mehr, um den anderen zu verstehen. Wir holen uns Inspirationen aus anderen Vlogs, schmieden gemeinsam neue Pläne und freuen uns auf das, was kommt. Wir teilen uns die Aufgaben auf, wobei jeder das übernimmt, das ihm am liebsten ist, und wir diskutieren und lästern gemeinsam. Wir stellen uns gemeinsam neuen Herausforderungen, sind füreinander da, unterstützen uns gegenseitig und pushen uns. 

Wir geben uns in fremden Ländern das Gefühl Zuhause zu sein. Wir schenken uns im Unbekannten das Bekannte und erleichtern uns so gegenseitig das Reisen sehr stark. 

Die Zeit mit Anke möchte ich definitiv nicht missen. Sie ist der beste Reisebuddy, den ich mir vorstellen kann. Auch 24/7.

Und das Tolle ist: In x Jahren können wir auf das gemeinsam Erlebte zurückblicken und uns erzählen: „Weißt du noch, damals …“.

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„Weißt du noch damals .. als wir auf unserer Weltreise das erste Mal zusammen tauchen waren??“

👧🏻 Ich denke, dass ein Jahr zusammen auf Weltreise so etwas wie ein Zeitraffer für eine Beziehung ist. Es ist nicht so, als wären wir ein weiteres Jahr zusammen, sondern als wären es drei weitere. Macht ja irgendwie auch Sinn, wenn man die Stunden zusammenrechnet, die wir nun miteinander verbringen und wenn man das mit dem normalen Alltag vergleicht (Beziehung zwischen Job, Freunden, Sport, Schlafen).

Man lernt sich auf einer solchen Reise sehr intensiv und man könnte sagen – ungefiltert – kennen. Eine Weltreise ist eine Zeit der Extreme: So viele neue Eindrücke prasseln auf uns ein, die verarbeitet und bewertet werden müssen. Zwei Personen, zwei unterschiedliche Wahrnehmungen. Was der eine gelassen aufnimmt, stresst den anderen. Was den einen völlig begeistert, muss den anderen nicht umhauen. Jeden Tag müssen unzählige große und kleine Entscheidungen getroffen werden, denn ständig ist alles neu und man kann nicht auf Routine zurückgreifen, die sich bereits zwischen den Partnern eingestellt hat. Was gibt es hier in diesem Land zu essen? Wo wollen wir essen? Was wollen wir in der kurzen Zeit in einem Ort alles sehen? Was machen wir heute? Wollen wir Action? Wollen wir es entspannt? Jeder soll dabei auf seine Kosten kommen. Gleichzeitig muss man beim gemeinsamen Reisen nicht alle Entscheidungen alleine treffen, was im Reisealltag sehr angenehm ist.

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Im Stolby Nationalpark in Russland sind wir uns schnell einig, wo es hingehen soll … nämlich .. wer hätte es gedacht? .. zu den Stolbys!!

Unser riesengroßer Vorteil ist sowieso, dass wir die gleichen Interessen haben: Wir wollen das Land und die Menschen möglichst gut kennenlernen und sind beide begeistert vom Volunteering. Eigentlich wollen wir viel mehr am Strand liegen, doch dort gibt es nicht so viel zu entdecken und so zieht es uns schnell weiter. Museen sind nicht so unser Ding, Shoppen gehen wir nur wenn’s dringend notwendig ist und Wellness brauchen wir sowieso nicht. Uns ist das Geld für teure Unterkünfte zu schade und billige, öffentliche Transportmittel sind sowieso am Besten, um unter Einheimischen zu sein. Stattdessen besuchen wir lieber traditionelle Tanz- und Gesangsvorstellungen, könnten ständig in einen Jeep steigen, um auf Safaris wilde Tiere zu entdecken, lieben Tauchen und Surfen (auch wenn wir Letzteres noch nicht geschafft haben), schlendern gerne durch Städte, doch Natur beeindruckt uns noch viel mehr. Und ja .. da gehört auch Wandern dazu. Da gehen unsere Reisestile wohl am meisten auseinander. Przemek könnte einen Berg nach dem anderen erklimmen, ich brauche da – vor allem wenn die Wanderung sehr früh morgens losgeht – einen gehörigen Arschtritt. Doch am Ende muss ich jedes Mal zugeben, dass ich unglaublich froh bin, dass wir gewandert sind. Durch Przemek sehe ich mehr von dem, was ich eigentlich liebe.

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Elefanten? Wo?? Seit unserer ersten Safari in Sri Lanka lieben wir es!! Nur wenige Wochen später machten wir deshalb bereits die zweite.

Eine Weltreise ist eine sehr ehrliche Zeit und sie zeigt uns so, wie wir wirklich sind. Verzieht der eine das Gesicht, weil ihm was nicht passt, gibt es nie einen zeitlichen Puffer zwischen Unmut und Reaktion. Ob wir uns trotzdem streiten ist wahrscheinlich die Frage, die sich viele nicht trauen würden zu stellen, es aber trotzdem wissen wollen. Klar gehen wir uns manchmal auf den Keks und streiten uns. Wir sind nämlich ziemliche Dickköpfe. Aber auf der Reise haben wir auch gelernt, diese Dickköpfe so schnell wie möglich wieder auszuschalten, denn da wir ständig zusammen sind, wollen wir erst recht keine Wolke zwischen uns hängen haben. Jeder hat eben so seine Macken, die auch auf einer Weltreise nicht auf einmal verschwinden.

Aber natürlich reisen nicht nur die kleinen Macken mit, sondern auch die Charakterzüge, die wir an unserem Partner besonders schätzen. Ein weiteres Beispiel von vielen: Przemek war und ist ein Gentleman. Immer gewesen, auch 24/7 lässt ihn das nicht vergessen. Er reicht mir meinen großen Rucksack an, damit ich ihn besser aufsetzen kann. Er fragt mich drei Mal, ob er die dritte Einkaufstüte nicht auch tragen soll, während sich in seinem Rucksack bereits die schweren Getränke und in seiner Hand die andere, natürlich schwerere Einkaufstüte befinden. Ich kann das auch alleine – aber so einen starken Mann an der Seite zu haben ist doch viel schöner ☺️.

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Einfach mal hochgehoben werden auf einem Boot, während wir durch die Halong Bay shippern. Hat was!

Und überhaupt: Przemek reist mit mir so, wie ich es immer getan habe und sorgt sogar dafür, dass ich noch mehr so reise, wie ich es schon immer gerne getan hätte. Alleine habe ich mich beispielsweise auch schon durch fremde Küchen probiert, bin da aber bei der Auswahl eher auf Nummer sicher gegangen. Schließlich musste ich das dann selbst alles essen. Przemek versucht sich so richtig durch fremde Küchen – ich sage nur Schweinehirn 😳 – , ich mache mit (außer beim Hirn 😃) und dann darf ich aber doch mehr von dem futtern, was ich besser finde. Er erkennt sofort, wenn ich etwas mag und zwingt mich beinah dazu, ihm alles wegzuessen. Okay, wenn er drauf besteht … 😇. Das was ich nicht mag, darf ich ihm geben. Und er freut sich, denn dann gibt’s mehr für ihn. Vor allem mehr Fleisch 😃. Das ist nur ein Beispiel von vielen.

Ach, du kennst die Schweinehirn-Geschichte noch gar nicht? 🎥 WELTREISE VLOG #22: The Bund, Dumplings, Hot Pot & Skyline – Treffen mit Freunden.

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Hier braten wir kein Schweinehirn sondern Reispfannkuchen in Vietnam. Für uns beide die erste Kochstunde jemals.

Wir sind ein gutes Team. Ein großartiges Team sogar! Wir halten zusammen, würden uns niemals hängen lassen. Vor allem in den schwierigen Situationen. Ich liebe es 24/7 mit Przemek unterwegs zu sein und sobald es auf einmal nur noch 23/7 sind, vermisse ich ihn schon an meiner Seite. Verrückt, was?

Kurz: Przemek ist meine „Comfort Bubble“ und es war die beste Entscheidung gemeinsam auf Weltreise zu gehen!

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Seit sechs Monaten gemeinsam unterwegs und nur Flausen im Kopf. So muss das sein!

UND DER FORM HALBER DANKEN WIR UNS SELBST FÜR DIESES INTERVIEW. TOLLE GESPRÄCHSPARTNER, GANZ TOLL! GERNE WIEDER! VIELLEICHT IN EINEM HALBEN JAHR?

It’s a date!

14 Gedanken zu „Halbzeit auf Weltreise: Interview mit uns selbst

  1. Macht euch keinen Kopf. Eure Vlogs und Blogs sind toll und mindestens ich freue mich total über jeden einzelnen 🙂 ganz liebe Grüße aus dem kalten und nassen Deutschland!

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    1. Ooooh, das ist sehr süß von dir!! Vielen Dank für deine lieben Worte!! Und uns freut es extrem, dass du dich über jeden einzelnen Post freust!!! Ganz, ganz liebe Grüße zurück 🤗

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  2. Liebe Anke,
    Wir kennen uns ja von CASA.
    Ich finde Eure Beiträge super. Sie sind immer sehr spannend und interessant.
    Weiter so und ich wünsche Euch noch viel Spaß! Ganz lieben Gruß Karin

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo liebe Karin,
      das freut mich total! Ich hab schon gesehen, dass du unsere Reise bei Facebook verfolgst, aber es freut mich noch mehr, dass dir unsere Beiträge auch gut gefallen! Ganz, ganz liebe Grüße zurück und danke für die lieben Worte :)!!

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  3. Her der wohl nen Blog schreibt, Vlogs bei YouTube hochlädt oder Instagram betreibt hätte wohl gerne mehr Follower & Abos.
    Das geht uns ja genauso.
    Aber wir sehen das inzwischen so sportlich wie ihr beiden. Kein Buisness. Nur für uns selbst. Wenn wir wieder zuhause sind, schauen wir die Videos an und die Erinnerungen kommen wieder hoch. Wieder und wieder.
    Daumen hoch für euren Einsatz und tollen Bericht. Schön mal ehrlich zu lesen, wie es anderen Bloggern auch auf Reisen geht!

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    1. Und auch gut zu hören, dass es nicht nur uns so geht :D. Die eigenen Videos sind wirklich reine Goldschätze! Ebenso: Weitermachen 😉. Wir verfolgen euch immer ganz fleißig :)!

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  4. Ich liebe euren Vlog/Blog ❤ habe heute das letzte Video gesehen und kann es kaum erwarten bis es weitergeht. Ihr macht das so toll ich könnte euch den ganzen Tag beim Reisen zuschauen. Musste so oft lachen, staunen und mich mit euch freuen in den letzten 2 Wochen 🙂 Macht weiter so!!!!!!

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    1. Ooooh! Vielen, vielen lieben Dank für deine Worte!! Das freut uns extrem!! Wir sind nach fast einem Monat Campen im Oman jetzt wieder in der „Zivilisation“ angekommen und damit wollen wir auch endlich mal wieder schreiben und schneiden ;). Es wird also demnächst mal wieder was Neues kommen :D.

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  5. Hey ihr beiden, ich bin ein riesen Fan von euch und bewundere euch da sehr, wie ihr das mit dem Vloggen und Bloggen neben all den Reiseabenteuern hinbekommt. Das erfordert seeehr viel Disziplin -> das weiß ich aus eigenen Erfahrungen (und daran scheitert es bei mir wahrscheinlich am meisten) Macht weiter so und bitte lasst euch da von nix und niemanden entmutigen. IHR seid großartig!!!
    So, das musste jetzt mal raus =D
    Viel Spaß noch im Oman (oder seid ihr schon weiter?) und liebe Grüße von Australien, Conny

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    1. Oh wow!!!!! Vielen Dank Conny für deine unendlich lieben Worte! Wir haben uns mega gefreut und kommen aus dem Grinsen gar nicht mehr raus <3. Danke, danke, danke 🙂 🙂 :)! Wir werden auf jeden Fall weiter machen und es werden noch ganz viele Beiträge von uns kommen! Wir sind jetzt schon in Paris – unser letzter Stop vor Deutschland. Wir sind einfach überall hinterher 😀 Wie lange bleibt ihr noch in Australien?

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  6. Ach herrlich, was ein tolles Interview… Anfangs wollte ich nur mal kurz reinlesen, und dann habe ich doch bis zum Ende jedes einzelne geschriebene Wort genossen. Genauso wie eure Videos. Mega toll, dass ihr immer weiter macht, trotz der wenigen Abonnenten (die ja so garnichts über eure tolle inhaltliche Videoqualität aussagen). Vielleicht würde “fame” garnicht gut tun, denn so belibt es in einem echt glaubwürdigen, authentischen Rahmen. Weil es ist so wie ihr es auch erkannt habt: Ihr macht das für euch. Mit Stolz könnt ihr irgendwann auf jedes einzelne Video zurückschauen und euch erfreuen an all dem Erlebten. Ich, als Abonnent, tue das natürlich jetzt schon. Danke für eure Clips, die Vlogs, die Szenen, die Worte, den Mut, die Begeisterung, die Informationen, das Menschliche, die Freundlichkeit, die Herzlichkeit, den Charakter, die Liebe… Ohne euch hätte die Welt weniger Beats. Also: Immer schön von euch zu hören!!! VLG, Christian

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    1. WOW!!!! Wir sind sprachlos! Vielen, vielen Dank für diese unglaublich herzlichen und ermutigenden Worte!!! Wir freuen uns extrem, dass dir unsere Beiträge so gut gefallen!

      Und sorry für die späte Antwort, aber irgendwie haben wir keine Benachrichtigung zu deinem Kommentar bekommen 🤔 und wir haben ihn jetzt nur per Zufall gesehen. Das müssen wir nochmal checken. Und vermutlich hast du Recht, dass bei vielen Abonnenten schnell die Gefahr besteht, dass man den eigentlichen Fokus – die eigene Reise so echt wie möglich aufzuzeichnen – verlieren könnte.

      Wir freuen uns also umso mehr, dass unsere Videos so authentisch rüberkommen und wir dich so mit auf unsere Reise nehmen können ☺☺. Wir haben auch noch sehr viele Videos und Blogbeiträge in der Pipeline und würden uns freuen, wenn du weiterhin dabei bleibst 😉.

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