Roadtrip durch Marokko mit einem ganz besonderen Highlight

Sand zwischen unseren Zehen. Ein magischer Sonnenuntergang über goldgelben Dünen. Marokkanischer Pfefferminztee, kühle Wellen, die unsere Surfbretter erfassen und der perfekte Moment. Wir sind in Marokko.

Die Beine brennen. Die Zehen graben sich in den kühlen Sand. Das Herz schlägt laut. Der Mund ist trocken. Ein leichter Wind streicht leicht über unsere Haut. Es ist nicht mehr weit. Wir schnaufen. Wir stoppen. Wir atmen tief durch. Die Beine brennen, dann stapfen wir wieder los. Unser Ziel: Die Spitze der riesigen Sanddüne zum Sonnenuntergang erreichen.

Unendliche Weiten in der marokkanischen Wüste.

WIR SIND IN MAROKKO


Bevor wir jedoch auf dieser Düne saßen, ist schon so viel passiert auf unserer Rundreise durch Marokko, dass wir euch erst einmal abholen wollen.

Unser Trip begann in Casablanca (🎥), wo wir unseren ersten marokkanischen Pfefferminztee schlürften. Wir hatten uns schon so auf unser erstes Gläschen gefreut und besonders darauf, den Tee in hohem Bogen von der Kanne in die schicken Gläser zu schütten. So bildet sich die typische – und sehr wichtige –  Schaumkrone auf der Oberfläche. Ohne diese Schaumkrone trinken die Marokkaner ihren extrem stark gesüßten Tee nämlich nicht. Verhält sich in etwa so, wie unsereins mit der Krone auf dem Bier.

Vorfreude pur: Unser erster marokkanischer Tee. Nur echt mit den Bubbles!

Wir machten endlich einen unserer größten Weltreise-Träume wahr: Wir surften. In der Nähe von Tagazhout – einem der Surfhotspots Marokkos – buchten wir uns für eine Woche in einem Surfcamp (🎥) ein und was besonders schön war: Ein Freund aus Braunschweig buchte sich dazu! 

Przemek stand das erste Mal auf einem Surfboard und für Anke war es schon einige Jahre wieder her. Doch wenn die Welle das eigene Surfboard erfasst und einen mit sich trägt, ist es ein Gefühl,  das man nicht so schnell vergisst.

Wir erfüllen uns einen weiteren Weltreise-Traum: Surfen! Und unser Freund Fabian war mit dabei!

Unser 5-tägiger Roadtrip beginnt


Und dann begann unser Roadtrip durch Marokko. Nach einigen Tagen in der Medina (=Altstadt) in Marrakesch mieteten wir uns für eine Woche ein Auto. Um ehrlich zu sein waren wir froh, Marrakesch (🎥) wieder zu verlassen. Uns waren die Verkäufer zu aufdringlich, angekettete Affen wurden uns beinah ohne unseren Willen auf unsere Schulter gesetzt und unser stickiges Hostelzimmer tat sein übriges. 

Eine der wenigen ruhigen Ecken in der Altstadt Marrakeschs

Unsere Route führte uns zu Marokkos berühmter Filmstadt Ait Benhaddou (🎥), wo bekannte Blockbuster wie Gladiator und große Serien wie Game of Thrones vor den Kulissen der Lehmstadt gedreht wurden. Früher waren die Bewohner der Lehmsiedlung Selbstversorger, mittlerweile leben die wenigen noch heute ansäßigen Familien vom Tourismus und Filmgeschäft.

Marokkos berühmte Filmstadt Ait Benhaddou

Viel zu kurz stoppten wir auf unserem Roadtrip im Dadestal (🎥). Es war nur ein Zwischenstopp auf dem Weg in die Wüste – in die Sahara. Es war so schön!  Sobald wir unser Homestay im Dadestal erreichten und wir auf der Dachterasse den Sonnenuntergang bei einem Tässchen Tee genossen, wünschten wir, dass wir länger bleiben könnten. In diesem Tal soll es super viele schöne Wandermöglichkeiten geben und alleine hier auf der Terrasse zu sitzen und die Stille zu genießen, war einfach einzigartig.

Dadestal: Der perfekte Ort, um den Abend ausklingen zu lassen.

Dann erreichten wir Merzouga und bereits vom Dach unseres Hostels sahen wir die unendlichen Weiten der Sahara (🎥), die direkt vor uns lag. Eigentlich handelt es sich bei den großen Sanddünen „nur“ um die Pre-Sahara, denn die eigentliche Wüste beginnt erst einige Kilometer entfernt. Wer die eigentliche Sahara von Merzouga erreicht, wird sich jedoch auf Gestein wiederfinden und nicht, wie die meisten sich eine Wüste im ersten Moment vorstellen, inmitten von Sand.

Dieser Sand erwartet die Wüstensucher jedoch in dieser sogenannten „Pre-Sahara“, die direkt an Merzouga liegt. Und genau dort sind wir nun und hasten die größte Sanddüne der Umgebung hoch, um noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang die Spitze zu erreichen.

Und dann haben wir es geschafft. Ein geflashtes „wooow“ entfährt unseren trocknen Kehlen. Diese Aussicht, die sich vor uns erhebt ist atemberaubend. Als wir uns in den bereits abgekühlten und weichen Sand fallen lassen sind wir ganz allein. 

Es ist der perfekte Moment und unser absolutes Highlight unserer Rundreise durch das Land.

IMG_7554
Ganz allein auf der Spitze der höchsten Sanddüne in Sahara bei Merzouga: Unser perfekter Moment in Marokko.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s