Das Ende unserer Weltreise

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Hola, Bonjour, Hallo. Spanien, Frankreich, Deutschland. Wir kommen zurück. Es ist das Ende unserer Weltreise.

Vor uns liegen (nur) noch zwei Wochen Urlaub vom größten „Urlaub“ unseres Lebens – unserer Weltreise. Zwei Wochen, die wir damit verbringen werden uns in Granada, Barcelona und Paris treiben zu lassen und währenddessen Deutschland auf dem Landweg langsam immer näher kommen.

Es ist eine Zeit, während der wir einfach schlendern, entschleunigen und unsere Seele baumeln lassen. Wir machen uns keinen Stress, dass wir dieses oder jenes noch sehen müssen, denn unsere Köpfe sind immer noch vollgepackt mit all den Eindrücken der letzten elf Monate.

 


WAS WIR VERGESSEN HABEN


So froh wir mittlerweile sind, dass wir uns Deutschland auf dem Landweg nähern (Stichwort langsame Rückkehr & Nachhaltigkeit), so sehr knabbern die Zugpreise an unserem Budget. Ach was, sie reißen mit riesigen Bissen Stücke heraus. Ja, wir haben vergessen, wie teuer es ist durch Europa zu reisen und gleichzeitig wird uns mal wieder eines bewusst: Reisen setzt alles in Relation und führt uns unsere Privilegien vor Augen.

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Zug statt Bus. Am Ende der Reise ist bei Anke die Luft raus und sie kann sich zu dem Zeitpunkt nicht mehr vorstellen, 15 Stunden im Bus zu sitzen, um in Europa von A nach B zu kommen.

 


WAS UNS REISEN VOR AUGEN FÜHRT


Wir bemerken mal wieder, welch Glück wir haben, in einem der reichsten Länder der Welt zu leben und unser Geld zu verdienen, sodass wir verhältnismäßig einfach den Traum einer Weltreise finanzieren können. Wir halten einen der stärksten Reisepässe der Welt in unseren Händen – zum Zeitpunkt unserer Reise wurde der deutsche Pass ganz knapp vom Singapurer Reisepass überholt. Lediglich für China und Russland mussten wir uns um ein aufwendiges und teures Visum bemühen. Der Rest: Easy.

Wir müssen uns durch die starke Wirtschaft Deutschlands keine Sorgen machen, dass wir nach der Auszeit auf der Straße landen und verhungern könnten. Auch die Chance wieder einen Job zu finden ist hoch – und wenn es zunächst erst einmal ein Aushilfsjob ist, um die Zeit zu überbrücken. Diese Sicherheiten machen das Leben so unendlich viel leichter!

 


DER LETZTE ZUG – DIE GROSSEN TRÄNEN


Mit diesen Gedanken im Kopf stehen wir in Paris vorm Ticketschalter, um den aller-allerletzten Zug von Paris nach Deutschland zu buchen … da kommen uns die Tränen.

Unsere Weltreise ist nun vorbei. Doch die Erinnerungen werden wir ewig in unseren Herzen tragen.

 

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